Let me take a selfie – Do’s and dont’s auf der Piste

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Woran denkst Du, wenn Du an Skifahren oder Snowboarden denkst? Schnee? Pisten? Freiheit? Spaß? Apres Ski? Kaiserschmarrn? Die Liste der positiven Assoziationen ist lang. Doch es gibt auch viele die eher so antworten würden: Unfall, Schmerz, Kreuzband, Krankenhaus, OP, Reha…..

Autsch..alleine die Vorstellung tut schon weh? Geht uns genauso und deshalb geht es diesmal ums Thema Sicherheit auf der Piste. Denn man sollte es nicht meinen aber die meisten Unfälle könnten ganz einfach verhindert werden, indem man z.B. kein Selfie auf der Piste macht. Die schicke Sonnenbrille gegen eine Skibrille eintauscht. Oder nüchtern auf der Piste unterwegs ist.

Anfänger

Du fährst zum ersten Mal in den Skiurlaub? Dann hast Du vermutlich bereits ausschau nach Skikursen im Wintersportort geschaut. Doch hast Du auch schon mal über Skiunterricht vor dem eigentlichen Skiurlaub nachgedacht? Diese Möglichkeit besteht zum Beispiel in Indoor Skihallen. Hier findest Du alle genaueren Informationen zu Skiunterricht in Indoor Skihallen. Der Vorteil: Du lernst die Basics bereits vor dem eigentlichen Urlaub und entwickelst bereits ein Gefühl fürs Skifahren. Statt auf dem Anfängerhang blaue Flecken zu sammeln kannst Du stattdessen direkt deine ersten Abfahrten auf den blauen Pisten machen und mit Hilfe der Skischule vor Ort an Deiner Technik arbeiten. So nutzt Du den Winterurlaub viel effektiver. Aber nicht nur das. Auch viel sicherer! Als Anfänger bist Du nicht nur für Dich selbst eine Gefahr, sondern auch für andere auf der Piste. Unsicherheit und Stürze können Auswirkungen auf andere Skifahrer auf der Piste haben und Sie mit in Unfälle verwickeln. Sei Dir dessen bewusst und schütze Dich und andere.

Die richtige Kleidung

Man sollte es nicht meinen aber wenn es um das Thema Skikelidung geht, wird viel mehr falsch gemacht als vermutet. Viele Verletzungen können durch qualitative Kleidung und richtige Trageweise verhindert werden.

Passform & Trageweise

Zunächst einmal sollte die Kleidung richtig sitzen. Bei zu großer oder kleiner Kleidung können Reibungen aufreten, die Schmerzen verursachen oder die Bewegungsfreiheit kann stark eingeschränkt werden. Optimale Bewegungsfreiheit ist jedoch notwendig, um die richtigen Bewegungen auszuführen und Stürze zu verhindern. Kleidung die reibt, drückt, zu eng, zu warm oder zu kalt ist, beeinflusst ebenfalls negativ die Bewegungseinflüsse, sowie das Konzentrationsvermögen. Setz Dich daher rechtzeitig mit den Funktionen und Eigenschaften Deiner Kleidung auseinander. Der Schneefänger an den Hosenbeinen der Skihose gehört zum Beispiel über den Skischuh und nicht in ihn.

Zu warm oder zu kalt?

Skihandschuhe sollten IMMER wasserfest sein. Tragt deshalb keine Wollhandschuhe und zieht auch Euren Kindern keine Wollhandschuhe an. Diese saugen die Feuchtigkeit des Schnees auf, welche gefriert und die Hände auskühlt anstatt zu wärmen. Ist ein Körperteil unterkühlt beeinträchtigt das zum einen die Konzentration als auch die Reaktionsfähigkeit und Funktionalität des Körperteils. Ist Dir hingegen zu heiß und der Schweiß sammelt sich unter Deiner Kleidung, fühlst Du Dich schnell schlapp und ausgepowert und Deine Körpertemperatur gerät ins Ungleichgewicht. Achte daher immer darauf, dass Deine Skikleidung wasserfest ist und Du die richtige Thermounterwäsche trägst.

Freie Sicht: Die richtige Skibrille

Skibrille ist nicht gleich Skibrille. Doch ist eine freie Sicht unverzichtbar auf der Piste, um Dich und andere zu schützen. Zunächst wird zwischen Sonnenbrillen und Skibrillen, sogenannten Goggles unterschieden. Oftmals entscheiden sich Skifahrer für die Skibrille, um zum Beispiel die hässlichen Sonnenabdrücke zu vermeiden. Je nach Wetterlage kann eine solche Brille aber nicht gegen Wind und Schneefall schützen. Jeder der schon einmal eisigen Wind oder Schnee in die Augen bekommen hat, kennt den Schmerz und weiß, dass es sich so nicht konzentriert Skifahren lässt. Eine gut-sitzende Skibrille schließt rund um die Augen ab und schützt sie ohne zu beschlagen. Zudem gibt es 3 verschiedene Linsen für alle Wetterlagen:

S1: Nebel

S2: Wolken

S3: Sonne

Unersetzbar: Der Helm

Auch wenn ein Helm noch nicht auf allen Pisten verpflichtend zu tragen ist, wir raten Euch: Tragt IMMER einen Helm. Der Kopf ist so leicht verwundbar und meist gehen Kopfverletzungen mit sehr ernsthaften Konsequenzen einher. Ein gut-sitzender Helm, der richtig getragen wird, kann dabei helfen, Deinen Kopf auch im Falle eines Sturzes zu schützen. Denke auch darüber nach, dass egal wie erfahren Du auf der Piste sein magst, Du musst nicht selbst verantwortlich sein für einen Sturz. Wenn jemand anderes Dich umfährt, Dir den Stock ins Gesicht schlägt oder genau vor Dir fällt, sodass Du nicht mehr ausweichen kannst, dann schützt Dich auch deine Erfahrung nicht. Qualitativ hochwertige Helme müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Egal ob günstig oder teuer, der Schutz bei den Helmen ist meist der gleiche. Die Unterschiede bestehen oft nur im Design, Komfort oder verschiedenen Funktionalitäten.

Rucksack

Es gibt so vieles was man unbedingt mit auf die Piste nehmen möchte oder muss. Skirucksäcke machen es möglich. Achtet jedoch immer darauf, dass der Skirucksack Euch in Euren Bewegungen nicht einschränkt und so flach und leicht bepackt ist wie nur möglich. Ein zu schwerer Rucksack bringt Euch schnell aus dem Gleichgewicht. Noch ein Tipp: Steckt alle Bändel in den Rucksack, sodass Ihr im Lift nicht ausversehen hängen bleibt und Sie nicht vom Wind durch die Gegend schlagen.

Go-Pros & Smartphones

Ein jeder hat Sie und jeder ist bemüht DAS Urlaubsphoto oder Video schlecht hin einzufangen. Wir verstehen Euch. Dennoch solltet Ihr ein paar Dinge beachten, um Gefahren zu vermeiden. Trägst Du eine Go-Pro auf dem Helm oder vor der Brust sei Dir dessen allzeit bewusst. Die zusätzliche Körperhöhe, die durch die Go-Pro verursacht wird, egal ob Sie oberhalb oder links angebracht ist, verursacht oft Probleme. Da Sie nicht zu Deinem Körper gehört spürst Du Sie nicht und stößt viel schneller mit Ihr gegen den Liftbügel oder jemanden der neben Dir steht. Zudem achte darauf, dass der Fokus IMMER auf der Piste und der Umgebung liegt. Bleib NIEMALS einfach stehen, vorallem nicht mitten auf der Piste oder an unübersichtlichen Stellen. Egal ob das Motiv nun besonders schön wäre oder Dir die Go-Pro oder Dein Smartphone in den Schnee gefallen sind. Plötzliches Stehenbleiben kann zur Folge haben, dass Jemand in Dich hineinfährt oder Ausweichen muss und dabei stürtzt.

Müdigkeit & Alkohol

Auch dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen. Nicht jeder Skifahrer ist die hohe Bergluft gewöhnt und auch fitte Sportler haben oft mit der intensiven Belastung beim Skifahren zu kämpfen. Beides kann zu Müdigkeit und Erschöpfung führen und Deine Konzentrationsfähigkeit stark einschränken. Das gleiche gilt natürlich, wenn Du am Vortag beim Après Ski alles gegeben hast und kaum geschlafen hast, oder schon wieder das ein oder andere Bier auf hast. Sei auf jedenfall besonders vorsichtig und beachte, dass die Talabfahrt am Ende des Tages oftmals besondere Anstrengung erfordert, aufgrund des Pappschnees, der Buckel und eisigen Passagen.

Das Beste zum Schluss

Puh ganz schön viele Informationen? Deshalb kommt hier die Quintessenz in Form eines Videos: “Rücksichtnahme auf der Piste ist das A und O!”

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